Welches der beste Investmentfonds für Sie ist, können Sie nachfolgend mit einem unverbindlichen und natürlich kostenlosen Vergleich.
Investmentfonds was ist das genau?
Ein Offener Investmentfonds, kurz als Fonds bezeichnet, ist eine Form der
Geldanlage. Eine Kapitalanlagegesellschaft (auch Investmentgesellschaft, KAG)
sammelt das Geld der Kapitalanleger, bündelt es in einen Investmentfonds und
investiert es in unterschiedlichen Anlagebereichen. Es existiert keine
Begrenzung des Fondsvermögens und der Zahl der Anteilscheine. Die Anteilscheine
können in der Regel an jedem (Börsen-)Tag gehandelt werden. Durch die Streuung
wird das Anlagerisiko reduziert. Das Geld wird nach vorher festgelegten
Anlagezielen in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, am Geldmarkt und/oder in
Immobilien angelegt.
Mit dem Kauf von Investmentfondsanteilen wird der Anleger
Miteigentümer am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und
Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis. Der Anteilswert bemisst
sich nach dem Wert des gesamten Fondsvermögens, dem so genannten Inventarwert
oder Net Asset Value (NAV), dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile.
Das Fondsvermögen wird professionell verwaltet und ist nach deutschem Recht
Sondervermögen, das heißt die Anlagen müssen strikt getrennt von dem Vermögen
der Gesellschaft gehalten werden. Diese Regelung garantiert den Vermögenserhalt
auch bei Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft. Das Sondervermögen steigt
durch neue Einlagen von Anlegern und durch Kurs-, Dividenden- und/oder
Zinsgewinne bzw. fällt durch Rückerstattung von Anteilen oder Verluste.
Unterscheidungsmerkmale bei Investmentfonds:
Eine Möglichkeit, Investmentfonds zu kategorisieren, ist, sie nach der
Anlagedauer zu sortieren. Es gibt Investmentfonds mit kurzfristigem,
mittelfristigen oder langfristigen Anlagehorizont. Auch unterscheiden sich Fonds
in dem Ausgabeaufschlag. Es gibt Fonds ohne Ausgabeaufschlag (Agio). Diese
werden oft unter der Bezeichnung Tradingfonds geführt. Diese Fonds haben
üblicherweise höhere Verwaltungskosten. Auf der anderen Seite gibt es Fonds mit
Ausgabeaufschlag (bis ca. 5 - 6%) diese werden als Classicfonds (CF) oder
Anteilsklasse -A- bezeichnet. Jeder Fonds investiert in einer bestimmten Region,
Land, Kontinent oder auch weltweit wodurch zusätzliche Währungsrisiken entstehen
können. Eine weitere Unterscheidung ist die Art, wie der Fonds gemanagt wird.
Bei gemanagten Fonds hängt der Wertzuwachs wesentlich von der Einschätzung der
Fondsmanager oder Advisoren ab. Dahingegen werden Indexfonds nicht gemanagte,
wodurch niedrigere Kosten entstehen.
Wenn ein Fonds eine Börsenzulassung hat (Exchange Traded Funds),
kann dieser an der Börse gehandelt werden und die Fondsanteile besitzen eine
größere Fungibilität. Das heißt, man kann sie leichter kaufen und verkaufen. Bei
privat platzierten Fonds kann man Anteile nur von der Investmentgesellschaft
kaufen oder verkaufen. Ein direkter Verkauf von Anteilen an eine andere Person
ist meistens nicht möglich. Basierend auf den formalen Anforderungen des
deutschen Auslandinvestmentgesetz wird unterschieden zwischen: Weißen Fonds
(volle Entsprechung), Grauen Fonds (teilweise Entsprechung) und Schwarzen Fonds
(überhaupt keine Entsprechung). Bis in einem Urteil des Finanzgerichts Köln am
19. Juli 2007 die Nichtvereinbarkeit mit dem Europarecht festgestellt wurde, war
an diese Klassifizierung unter anderem eine Strafbesteuerung für schwarze Fonds
geknüpft.
Eine weitere Klassifikation sind die Anleger, für die ein Fonds aufgelegt wird.
Spezialfonds sind Fonds, die für einen oder einige wenige Institutionelle
Anleger aufgelegt werden. Hingegen sind Publikumsfonds, Fonds deren Anteile den
Kleinanlegern zum Kauf angeboten werden.
Investmentfonds die Kosten:
Die Kosten eines Fonds setzen sich zusammen aus dem Ausgabeaufschlag, den
Verwaltungskosten, der Depotgebühr und manchmal einer Erfolgsbeteiligung des
Managements. Aktienfonds sind in der Regel etwas teurer als andere Fonds. Im
Schnitt liegen die Ausgabeaufschläge von Aktienfonds und Immobilienfonds bei 5
%, in Rentenfonds bei 3 % und in Geldmarktfonds bei 0 %. Da der Ausgabeaufschlag
zur Deckung der Vertriebskosten dient, wird im Direktvertrieb über das Internet
teilweise auf ihn verzichtet, wobei dann die Verwaltungsgebühr höher ausfallen
kann. In der Verwaltungsgebühr ist unter anderem eine Bestandsprovision
enthalten, von der sich Discountanbieter im Wesentlichen finanzieren.
Die jährlichen Managementgebühren liegen im allgemeinen bei 0,1 bis 1,75%, die
sich aus dem Nettoinventarwert des Fonds berechnen und aus diesem entnommen
werden. Die jährlichen Managementgebühren von Indexfonds liegen bei
durchschnittlich nur etwa 0,45 % p. a.